Angelsport-Blog

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Angeln gehört in Deutschland zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Nach statistischen Angaben besitzt ungefähr jeder vierte Haushalt Angelgeräte der verschiedensten Art. In Regionen, die besonders wasserreich sind wie an den Küsten oder in Mecklenburg-Vorpommern ist dieser Anteil sogar noch höher. Unter den Petrijüngern wird Nachtangeln immer populärer.

Was ist besonders am Nachtangeln?

Nachtangeln ist so beliebt, weil viele Angler feststellen, dass nachts die Fische besser beißen. Besonders während längerer Hitzeperioden sind die Flossentiere am Tag eher träge und nehmen auch den besten Köder nicht oder kaum an. Nachts dagegen stellen sich viel schneller Erfolge ein. Nachtangeln ist eigentlich gar nichts Besonderes. Bei der eigentlichen Angelausrüstung brauchen Sie kein spezielles Gerät oder Angelzubehör. Trotzdem sollten Sie beim Nachtangeln einige Besonderheiten beachten, da die Bedingungen beim Nachtangeln vom Angeln am Tag verschieden sind. Neben der Dunkelheit ist es zudem nachts bedeutend ruhiger als tagsüber. Daher müssen sie sich ruhiger verhalten als am Tag, um die Fische nicht zu verstören.

Was benötigen Sie für das Nachtangeln?

Neben Ihrer normalen Angelausrüstung ist warme Kleidung unverzichtbar. Selbst im Hochsommer kann es in den Nächten empfindlich kühl werden. Nicht selten sinken die Temperaturen in den einstelligen Bereich ab. In der kalten Jahreszeit ist daher eine Daunenjacke von Ausrüstern wie Bergzeit hochwillkommen. Denken Sie unbedingt auch daran, Regenkleidung oder wenigstens einen Anglerschirm mitzunehmen. Ebenso wichtig ist ein Handy, damit Sie im Notfall Hilfe herbeirufen können. Inspizieren Sie Ihren beabsichtigten Standort vorher bei Tageslicht. Dabei empfiehlt es sich, auf Besonderheiten wie Bäume am Ufer mit tief hängenden Zweigen, Hindernisse im Wasser oder brüchigen Uferrand zu achten. Dadurch vermeiden Sie im Dunkeln viele Probleme. Legen Sie kleinere Zubehörteile auf ein helles Tuch ab. Dadurch können Sie sie leichter finden. Eine gute Taschenlampe ist unerlässlich. Ideal sind Stirnlampen auf LED-Basis. Sie sind klein und leicht, geben helles Licht und haben eine lange Betriebsdauer. Die Befestigung am Kopf hält Ihnen die Hände frei. Vergessen Sie auch nicht eine Ersatzlampe für den Fall der Fälle. Falls Sie allein angeln gehen, ist es ratsam, Ihrem Ehepartner oder Freunden mitzuteilen, wo genau sie angeln wollen, damit man Sie im Notfall schnell finden kann.

Nächtliche Stunden in Harmonie

Dabei steht nicht so sehr der mögliche Fangerfolg im Mittelpunkt, sondern vielmehr das Naturerlebnis am nächtlichen Gewässer. In der Stille der Nacht hört man nicht nur alle Geräusche viel intensiver, auch die Umwelt wird viel bewusster wahrgenommen. Krönender Abschluss des Nachtangelns ist mit etwas Glück neben einem guten Fang ein herrlicher Sonnenaufgang am See.

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